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in Zusammenarbeit
mit dem Ökologie-Zentrum der CAU
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Vom Eigenwert der Natur -
Für unser diesjähriges Forum am 20. März konnten wir den
Naturphilosophen und Biologen Dr. Dr. Martin Gorke, Universität Greifswald,
als Vortragenden gewinnen.
Natur als
„Ressource“, als „Kapital“– im Sprachgebrauch der Planer und vieler
Naturschützer spiegelt sich ein instrumentalisierender Zugang zur Natur. Als
„Dienstleister“ des Menschen hat die Natur für die Bereitstellung und
Erneuerung der menschlichen Lebensgrundlagen und als Kulisse für seine
Erholung und geistige Erbauung zu dienen, so der anthropozentrische Ansatz.
Viele Naturschützer spüren jedoch deutlich, dass dies nicht alles sein kann!
Anstatt es nun
bei dem intuitiven Unbehagen zu belassen, welches viele Menschen angesichts
der allumfassenden Instrumentalisierung der Natur befällt, geht Martin Gorke
der Sache auf den Grund. Seine These: Ein konsequenter Naturschutz und ein
umfassender Artenschutz lassen sich nur im Rahmen einer Ethik begründen,
welche auf den Eigenwert der Natur aufbaut. Gorke zeigte uns zudem einen Weg
auf, Naturschutzprobleme argumentativ und rational zu lösen, ohne dabei auf
fragwürdige weltanschauliche Annahmen zurückzugreifen. Dem beeindruckenden
und gut verständlichen Vortrag folgte eine engagierte Diskussion, bei
welcher deutlich wurde, wie wichtig die Vergewisserung von Wertgrundlagen
für uns Naturschützer ist.
Zum Weiterlesen:
Martin Gorke
(1999): Artensterben – Von der ökologische Theorie zum Eigenwert der Natur.-,
376 S., Klett Cotta, Stuttgart.
Ders. (2000): Was
spricht für eine holistische Umweltethik?- Natur und Kultur 1 (2): 86-105
Ders. (2003): Die
Vernichtung der Biologischen Vielfalt als Herausforderung für eine
holistische Ethiktheorie..- Natur und Kultur 4 (2): 90-104
Ders. (2006):
Prozesschutz aus Sicht einer holistischen Ethik.- Natur und Kultur 7 (1):
80-107
Die Publikationen
aus „Natur und Kultur“ sind unter
www.umweltethik.at verfügbar.
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